01.12.2016 von FWZ Admin

Neues Freiwilligenportal zur Flüchtlingshilfe

Freiwilliges Selbstverständnis

Was motiviert, sich für die Belange von Flüchtlingen einzusetzen?

Ich persönlich habe Mitte 2015 die zunehmende Fluchtbewegung nach Mitteleuropa als Herausforderung für die österreichische Zivilgesellschaft wahrgenommen. Für mich galt es, einem (voraussichtlich) temporären Problem (wenn auch über mehrere Jahre), mit der Kraft und Lösungskompetenz der Gemeinschaft zu begegnen und die sichtbare Überforderung des offiziellen Österreich soweit es geht zu kompensieren. Dafür sah ich mich in der Lage, einen Beitrag zu leisten!

Und zwar immer unter der Prämisse der Menschlichkeit, Fairness, Akzeptanz und Toleranz. Ich empfinde diese Prämisse übrigens als den wohl einzigen "alternativlosen" Ansatz in der aktuellen Flüchtlingspolitik und nicht hektische Abschottungsbemühungen, die kurzfristige Effekte einer nachhaltigen Lösung vorziehen. In meinen Augen wäre die Zivilgesellschaft ohne politisch motivierte Querschüsse bei der Betreuung und Integration der bisher Angekommenen und auch noch weiterer Flüchtlinge weiter als bisher und hätte der Politik Zeit verschafft, internationale Lösungen vor allem in den Herkunftsländern zu finden.

Vor allem aber faszinierte mich die Einstellung vieler (neuer) freiwilliger HelferInnen, "nicht lange zu fragen, sondern einfach zu machen"!

Auszug aus einem Beitrag von Gerd Sendlhofer, MBA

 

Weiterlesen unter http://www.helferhilfe.at/netzwerk/selbstverständnis/  

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